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Author: Marc Stimm: Click--> IQ-compact

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Zweites Kapitel! (Leseprobe ohne Bilder)
Definition des Begriffes "Einheit" in Bezug auf das Modell
Eine Einheit umfasst alle Bausteine, die an der Verarbeitung eines Sinneseindruckes beteiligt sind.
Ein Name für die optische und akustische Einheit
Für das bessere Verständnis des Modells ist die Einführung eines Namens für die beiden Einheiten,
in denen die akustischen und optischen Daten verarbeitet werden interessant.
Bei den vier einfach strukturierten Einheiten sind die Namen (Tast-, Geruchs-, Geschmacks- und Temperatursinn) ausreichend.
Die zwei verbleibenden Einheiten sollen auf den Namen "Optikus" und "Akustikus" getauft werden.
Der Optikus ist somit die Einheit, in der alle optischen Daten und der Akustikus diejenige,
in der alle akustischen Daten verarbeitet werden.
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Drittes Kapitel!
Bezug des Modells auf konkrete Personen
Vieles des bisher Geschilderten deckt sich mit anderen Publikationen.
Neu ist allenfalls die strikte Trennung zwischen optischer und akustischer Welt und die Möglichkeit einer unabhängigen Entwicklung beider Einheiten, besonders bei Störungen in einer, wodurch die andere nicht zwangsläufig betroffen sein muss.
Als kühnster aber daher vielleicht auch interessantester Schritt soll nun der Bezug des Modells auf
konkrete Personen zur Diskussion gestellt werden.
Überdurchschnittliche Optikus- und Akustikusleistungen
Wolfgang Amadeus Mozart bestritt schon im Alter von 6 Jahren seine erste
Konzertreise.
Mit teilweise eigenen Kompositionen, die damals noch sein Vater, ebenfalls
Komponist verschönerte.
Bereits in diesem Alter wurde er als "Wunderkind" gefeiert.
Spätere Kompositionen komponierte er im Kopf. Er schrieb nur druckfertige Originale ohne Korrekturen.
Es wird erzählt, dass er ein Kirchenkonzert eines Kollegen nach einmaligem Hören niederschrieb.
Nur durch überdurchschnittliche Leistungen aller Einheiten war dies zu bewältigen.
Kurzbiographie:
Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren.
Er konnte erst im Alter von 10 Jahren stotterfrei sprechen.
Seine Lehrer bezeichneten ihn immer als zurückgeblieben.
Als Alberts Vater den Volksschullehrer seines Sohnes einmal fragte,
was Albert denn einmal werden könnte, sagte dieser:
"Das ist ganz egal, der wird nirgends erfolgreich sein."
Zwar besuchte Einstein vom zehnten Lebensjahr an dann das Luitpold-Gymnasium in München,
doch verließ er die Schule 1894 ohne Abitur.
Einstein zeigte schon früh Interesse und gutes Auffassungsvermögen für Naturwissenschaften.
So entschloss er sich auch bald, Physiklehrer zu werden. Es störte ihn anscheinend wenig, dass ihm alle,
infolge mangelnder Begabung, davon abrieten.
Als er von der Möglichkeit erfuhr, auch ohne Abitur am Polytechnikum in Zürich zu studieren,
fasste er neuen Mut.
1895 nahm er dort an einer Aufnahmeprüfung, der er sich als Nichtabiturient unterziehen musste, teil.
Er fiel durch, trotz anerkannt guter Kenntnisse in Mathematik und Physik.
Von einem Professor wurde er aber an die Kantonsschule in Aarau empfohlen.
Er fühlte sich dort viel wohler als in München und war motivierter, um sein Ziel zu erreichen.
Erst nachdem er in der Schweiz ein durchweg gutes Abitur abgelegt hatte, wurde er am Polytechnikum
in Zürich aufgenommen.
Bereits zu Beginn des Studiums gab Professor Pernet wohlwollend zu bedenken, dass das Studium
zur Physik für ihn doch zu schwer sei.
Ihm fehlte es zwar nicht an Eifer und gutem Willen, aber an Können.
Er fragte ihn daraufhin "Warum studieren Sie nicht lieber Medizin, Juristerei oder Philologie?"
Er antwortete: "Weil mir dazu erst recht die Begabung fehlt, Herr Professor, warum soll ich es
mit der Physik nicht wenigstens probieren?" Quelle 6
In den Vorlesungen glänzte er nicht selten durch Abwesenheit.
Sein Mathematik Professor Hermann Minkowski äußerte 1908:
"Dass ein solcher Faulpelz die Relativitätstheorie zustande gebracht habe; er hätte ihm das gar nicht zugetraut."
So faul war Einstein aber keineswegs. Mit Kommilitonen arbeitete er alle grundlegenden Werke der theoretischen Physik durch.
Auch die Vorlesungsaufschrieben eines Studienkollegen arbeitete er auf diese Weise durch.
Anscheinend gehörte er zum "Lerntyp" (Ausdruck aus Quelle 1), der etwas hört und darüber diskutieren muss.
Auch später behielt er diese Art der Weiterbildung bei.
1900 erhielt er mit befriedigenden Noten (als zweit schlechtester) das Abschlusszeugnis der Züricher Lehranstalt.
Eine Aussicht auf eine Assistentenstelle durfte er sich damit aber nicht machen.
Bis 1902 lebte er dann als Hilfslehrer und von Hilfs-arbeiten in einer Züricher Sternwarte.
1902 gelingt ihm mithilfe des Vaters eines Freundes die Vermittlung als Patentingenieur im
"Amt für geistiges Eigentum" in Bern.
Nach einem eingehenden mündlichen Vorstellungsgespräch wurde er dort eingestellt.
Abgesehen davon, dass ihm diese Arbeit lag, beschrieb er die Veränderungen seiner Lage wie folgt:
"Dadurch wurde ich 1902 bis 1909, in den Jahren besten produktiven Schaffens, von Existenzsorgen befreit."
1903 heiratete er seine frühere Studienkollegin Mileva Maric.
Nach Feierabend konnte er sich dann um "seine Arbeit" kümmern.
Seine Aufsätze schickte er an die Fachzeitschrift "Annalen der Physik", der er schon bald kein
Unbekannter mehr war.
1905 veröffentlichte diese seine Arbeit über "die Elektrodynamik bewegter Körper", welche später
hauptsächlich von Max Planck aufgegriffen und daraufhin in Fachkreisen diskutiert wurde.
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*1 Prof. Vester, Frederic : Denken, Lernen, Vergessen
*6 Johannes Wickert: Einstein
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Dass in ihm manchmal der Zweifel auftrat, an der Richtigkeit seines Tuns, geht aus einem Brief an
Ernst Mach hervor.
"Dieser Tage haben Sie wohl meine neue Arbeit über Relativität und Gravitation erhalten,
die nach unendlicher Mühe und quälendem Zweifel nun endlich fertig geworden ist.
Nächstes Jahr bei Sonnenfinsternis soll sich zeigen, ob Lichtstrahlen an der Sonne gekrümmt werden......." Quelle 3: *Herneck, Friedrich : Die heilige Neugier"
Diese Auswertung der Fotografien der englischen "Sonnenfinsternis-expedition" von 1919, welche die vorhergesagte Lichtabweichung bestätigte, machten Einstein dann über Nacht berühmt.
Stärken und Schwächen
Neben dem Stottern und schlechten Noten stellte sich anfangs auch eine Rechtschreibschwäche ein.
Diese normalisierte sich jedoch weitgehendst von selbst. Er blieb jedoch immer "rechtschreibschwach".
Diese Tatsache führte dazu, dass ihn manche Autoren in den Kreis berühmter "Legastheniker" aufnahmen.
Wer den Namen Einstein hört, verbindet diesen zuerst mit einem zerstreuten Mann und der Relativitätstheorie.
Ein Reporter der damaligen Zeit schrieb ferner: "Ein Wissenschaftler,
der Aufgaben außerhalb seines Arbeitsbereiches fast bewusstlos gegenüberstand".
Es wird erzählt, dass er sich in seiner Wahlheimat, den USA, immer verirrt hatte, da er sich die Namen der Straßen nicht merken konnte.
In der Hochzeitsnacht soll das junge Paar ohne Schlüssel vor der Wohnungstür gestanden haben, da Einstein nicht mehr wusste, wo er diesen hingelegt hatte.
Erklärungsmodell
Alle Problemgebiete (Orientierungssinn, Namensgedächtnis, Kopfrechnen und Rechtschreibung) sind
Optikus- bezogene Aufgaben, während die Stärken für einen sehr gut arbeitenden Akustikus sprechen.
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